Der InvestitionsRechner ist ein sehr verkaufsorientiertes Beratungstool. Es zielt auf den privaten Kunden, der sich
bereits darüber klar ist, dass er etwas tun muss für seine Altersvorsorge, der aber noch nicht weiß was er tun soll
und vor allem nicht weiß wie er es finanzieren soll. Es ist ein investitionsorientierter Beratungsprozess, der die
Frage beantwortet „Wo bekomme ich wie viel für mein Geld?“. Folgerichtig werden alle bedarfsorientierten Betrachtungen
wie z.B. Rentenlücken und Kundenwünsche nicht beachtet.
Über drei Seiten werden alle Daten aufgenommen, die zur späteren Empfehlung benötigt werden. Dies sind die Personenstandsdaten, die Einkommensdaten und die Daten zu den schon bestehenden Vorsorgen. Das Dialogkonzept sieht dabei vor, dass man jederzeit die Seiten wechseln kann und somit nicht an eine starre Vorgehensweise gebunden ist.
Ein weiterer Pluspunkt ist, dass alle Datenfelder mit Standardwerten hinterlegt sind, so dass man jederzeit rechnen kann und im Verlauf der Beratung nach Belieben die Daten des Kunden detaillieren und komplettieren kann. Dieses Vorgehen vermeidet auch störende Fehlernachrichten.
Ohne große Umwege kommt man dann sofort auf die Beratungsseite. Die gesamten Beratungsmöglichkeiten finden auf dieser einen Seite statt, weswegen man gerne auch von einer „Einseitenberatung“ spricht. Der Berater kann hier wählen, ob er eine Bruttoberatung oder eine Nettoberatung durchführen möchte. In beiden Fällen stehen ihm eine steueroptimierte und eine renditeoptimierte Berechnung zur Verfügung.Die Ergebnisdarstellung erfolgt optional grafisch oder numerisch, die optimale Lösung wird dabei in der äußersten rechten Spalte dargestellt. Sie kann entweder ein einziges Produkt beinhalten oder ein Produktbündel sein. Jedes der gerechneten Produkte und auch das Optimum kann auf einer Detailseite ganz detailliert angeschaut werden. Um dem Kunden weitere Finanzierungsmöglichkeiten aufzeigen zu können stehen dem Berater nunmehr verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Insbesondere Arbeitgeberzuschüsse zur betrieblichen Altersversorgung, die Auswirkungen eines Wechsels der Krankenkasse, die Ersparnisse aus dem Alterseinkünftegesetz, die sinnvolle Nutzung der vermögenswirksamen Leistungen und die Höhe der Kirchensteuer können in ihren Auswirkungen einzeln oder auch zusammen detailliert betrachtet werden.
Zu jeder Finanzierungsmöglichkeit können wieder verschiedene Möglichkeiten zum Ansatz
kommen, so wird z.B. bei den vermögenswirksamen Leistungen unterschieden, ob der Kunde erstmalig vermögenswirksame Leistung
verwenden möchte oder eine bestehende Lösung umwidmen will. Selbstverständlich kann der Berater mit dem Kunden auch beliebige Alternativen durchspielen. Dabei wird stets von
einer Investition ausgegangen, und zwar wahlweise Brutto (vor Steuern) oder Netto (nach Steuern). Mit einer Eingabe
kann der Kunde erfahren wie viel Rente er bekommt, wenn er seine Investition ändert.
Um dies berechnen zu können benötigt der VorsorgeOptimierer plus die Rentenprodukte. Diese sind standardmäßig als Formelprodukte hinterlegt. Für diese Formelprodukte kann der Berater, gemeinsam mit dem Kunden, die erwarteten Renditen vorgeben oder auch während der Beratung beliebig verändern. In spezifischen Kundenversionen hinterlegen wir auch spezifische Produkte, und zwar entweder als Tariftabellen oder als Tarifrechner.
Der Beratungsdialog endet in der Regel mit dem Ausdruck eines Protokolls. Hier werden die Vorgaben und Rechenergebnisse festgehalten. Das Protokoll ersetzt nicht das vorgeschriebene Beratungsprotokoll, denn es enthält weder die Bedürfnisse noch die Wünsche des Kunden. Der InvestitionsRechner unterstellt, dass anderweitig bereits eine Bedarfsanalyse erfolgt ist und dass der Verkaufsabschluss mit einem Angebotsprogramm eines Versicherers erfolgt und dort auch das Beratungsprotokoll erstellt wird.
Die durchschnittliche Beratungsdauer bis zum Abschluss mit diesem Tool ist sehr kurz. Es eignet sich insbesondere auch dann, wenn der Kunde meint eine Rente nicht finanzieren zu können.
InvestitionsRechner